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<pre>Allerdings trifft das Thema Müdigkeit nicht nur auf Leipzig, sondern auch auf die Mannschaft des Hauptstadt-Klubs zu. Wie die Sachsen waren auch die Berliner auf dem internationalen Parkett im Einsatz. Schon vor dem Heimspiel gegen Hannover klagten einige Spieler über „Müdigkeit im Kopf“.  <p> Zum Vergleich: In der Vorsaison standen die Schalker nach 13 Spieltagen mit 17 Punkten auf Rang 8. Zu diesem Zeitpunkt kassierten sie bereits sechs Niederlagen.  <p>  Dem kollektiven Jubel-Taumel tat das natürlich keinen Abbruch. Mit dem Sieg in Augsburg gelang ein wichtiger Schritt hinaus aus dem Abstiegssumpf. <p> Zwei der letzten fünf Gastspiele in Mainz hat der HSV für sich entschieden. <p>  Die Mainzer gehen als Außenseiter in das Duell mit den „Königblauen“. Wir Wettfreunde sind der Ansicht, dass sich Schalke trotz aller Querelen um Zu- und Abgänge durchsetzen wird. Dazu muss sich die Breitenreiter-Truppe jedoch deutlich steigern. Fehler in der Defensive wie gegen Wolfsburg müssen abgestellt und die Offensive forciert werden. Dies hat zeitweise gegen den VfL funktioniert, allerdings war das einfach zu wenig.  </pre>


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<pre>Beim 1:2 in Gladbach, beim 1:1 gegen Porto in der Champions League und auch gegen die Bayern hätte die Mannschaft bereits wieder jene Tugenden erkennen lassen, die sie letzte Saison stark gemacht hätte.  <p> In den letzten 15 Auseinandersetzungen waren die Königsblauen für keinen einzigen Dreier gut — und bekamen im entsprechenden Zeitraum zwölf Niederlagen aufgebrummt.  <p>  Ã„hnlich ergeht es dem SC Freiburg. Neun Bundesliga-Spiele am Stück blieben die Breisgauer unbesiegt, ehe diese Serie mit einem 1:2 bei Hannover 96 zu Ende ging. <p> Die Wettanbieter gehen von einer recht eindeutigen Angelegenheit zugunsten der Rheinhessen aus. Mainz muss zwar mit Julian Baumgartlinger ebenfalls einen wichtigen Spieler vorgeben und hat zwei Niederlagen zu verarbeiten, sollte sich aber gegen den HSV aus der Abwärtsspirale befreien können. <p>  Als noch wesentlicher als die individuellen Qualitäten von Pjaca stellt sich jedoch die Signalwirkung der emsigen Transfer-Aktivitäten an die Konkurrenz heraus: Der FC Schalke zeigt sich demnach fest entschlossen, alles Menschenmögliche für die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes zu tun.  </pre> 


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<pre> – Auch nach dem saisonübergreifend sechsten sieglosen Ligaspiel in Serie verbreitet Niko Kovac weiterhin Optimismus.  <p> Fielen die Mannen dabei in Sachsen bzw. am Rhein wahlweise in der zweiten oder ersten Halbzeit völlig auseinander, hielt das „Bollwerk“ am Spieltag ausgerechnet den Schützenkönigen aus Westfalen rätselhafterweise stand.  <p>  Dabei hatten die Hessen dem zusätzlichen Pensum das erste emotionale Highlight der Spielzeit zu verdanken: Beim Vorjahresfinalisten aus Marseille war dem Team dank eines 2:1-Erfolges ein kaum für möglich gehaltener Traumeinstand geglückt. <p>  Da sich Gladbach im Verlauf der entsprechenden Serie nämlich mit satten sechs Unentschieden durchzumogeln pflegte, bekam selbst jener vermeintliche Höhenflug gerade einmal vier echte Erfolgserlebnisse des fünffachen Meisters zu sehen. <p>  Zwar wird diese perfekte „Halbserie“ von elf noch unterklassig abgespulten Vorstellungen ein kleines Bisschen relativiert: Unter Daniel Stendel hatte die Mannschaft zuvor jedoch oft genug erfahren müssen, dass eine solche Serie auch in der Liga alles andere als selbstverständlich ist.  </pre>


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<pre> Was somit in Leverkusen in der zweiten Halbzeit fast wie von allein ging, artet nun gegen Freiburg aber vermutlich schon wieder in richtig harte Arbeit aus; die bereits kassierten 30 Gegentreffer täuschen darüber hinweg, dass der Sport-Club eigentlich über eine solide Grundordnung verfügt.  <p> Ein deutlich erfolgreicheres Startelf-Comeback war auf Seiten des FC Schalke dagegen Klaas-Jan Huntelaar vergönnt; der erstmals seit dem fünften Spieltag wieder von Beginn an mitmischende Holländer machte sich mit dem Ausgleich um den königsblauen Punktgewinn verdient.   <p> Dass es schon gegen die mutmaßlichen Kölner Leidensgenossen von der Elbe lediglich zu einem Pünktchen reichte, sollte nun immerhin auch für die sich in ähnlich gedrückter Stimmung ankündigenden Geißböcke ein kleiner Hoffnungsschimmer sein. <p>  Dabei ist es das selbst verantwortete Pech der Rheinländer, dass noch nicht einmal ausschließlich die Auftritte in der Fremde für Ernüchterung sorgten; schließlich gab es bislang auch an jeder Vorstellung in der BayArena eine ganze Menge zu bemängeln.  <p> Nachdem die Bundesligisten aus Mönchengladbach und Wolfsburg in der Vorsaison noch als hartnäckigste Bayern-Jäger in Erscheinung getreten waren, werden im Vorfeld auf das direkte Duell am Samstag wieder deutlich kleinere Brötchen gebacken:  </pre>


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<pre> – Beim FCA hatten Diego Demme und seinen Leipziger Kollegen die zündenden Ideen gefehlt.  <p> Schon allein die bemerkenswerte Bilanz von 1:17-Ecken muss zu dem Urteil führen, dass der Dreier von den Gästen nicht unbedingt mit aller Macht erzwungen wurde; zumal der VfB insbesondere in der zweiten Halbzeit auch ein deutliches Chancenplus vorzuweisen hatte.  <p>  Zur Kategorie der leicht verdienten Dreier sind dabei die erfolgreich bestrittenen Spiele gegen Darmstadt, Augsburg, Hamburg und die notorisch auswärtsschwachen Fohlen zu zählen — womit dann nur noch ein Sieg gegen eine aktuelle Top-Mannschaft übrig bleibt. <p>  Bedenklich müssen die Rheinhessen dabei vor allem die bislang gezeigten Leistungen stimmen; so ging beim Heimspiel gegen das nicht sonderlich überzeugende Hannover nach einer immerhin noch ordentlichen ersten Halbzeit zunehmend jeglicher Spielfluss verloren.  <p> Derweil es auf dem königlichen Parkett gegen Manchester City nicht ganz zum möglichen Erfolgserlebnis reichte, ist die Bilanz des Favre-Nachfolgers in der Bundesliga durchweg positiv — mit einem unaufhaltsamen Lauf hat der Coach seine Borussen von einem Extrem ins andere geführt.  </pre>


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